Deutsche Laborbefunde geben fT3 meist in pg/ml und fT4 in ng/dl an, viele andere Labore und fast alle internationalen Studien rechnen in pmol/l. Hier trägst du deinen Wert ein und bekommst ihn sofort in der anderen Einheit. Die Rechnung läuft in deinem Browser — es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
Die Faktoren ergeben sich aus dem Molekulargewicht der Hormone: T3 wiegt rund 651 g/mol, T4 rund 777 g/mol. Deshalb sind es zwei unterschiedliche Zahlen, und deshalb darf man sie nicht vertauschen.
| Wert | Von | Nach | Rechnung |
|---|---|---|---|
| fT3 | pg/ml | pmol/l | × 1,536 |
| fT3 | pmol/l | pg/ml | ÷ 1,536 |
| fT4 | ng/dl | pmol/l | × 12,87 |
| fT4 | pmol/l | ng/dl | ÷ 12,87 |
| T3 gesamt | ng/dl | nmol/l | × 0,01536 |
| T4 gesamt | µg/dl | nmol/l | × 12,87 |
| TSH | mIU/l | µIU/ml | identisch, 1 : 1 |
TSH taucht auf Befunden als mIU/l, mU/l, µIU/ml oder µU/ml auf. Das sind vier Schreibweisen für dieselbe Größe — hier muss nichts umgerechnet werden.
Multipliziere den Wert in pg/ml mit 1,536. Aus 3,2 pg/ml werden so 4,92 pmol/l. In die andere Richtung teilst du durch denselben Faktor: 4,9 pmol/l entsprechen rund 3,19 pg/ml. Der Faktor stammt aus dem Molekulargewicht von T3 (rund 651 g/mol) und ist deshalb keine Schätzung, sondern eine feste Umrechnung.
Multipliziere den Wert in ng/dl mit 12,87. Aus 1,3 ng/dl werden 16,73 pmol/l; umgekehrt ergibt 16,7 pmol/l wieder etwa 1,30 ng/dl. Weil T4 schwerer ist als T3, ist der Faktor ein anderer — die beiden Faktoren lassen sich nicht gegeneinander austauschen.
pg/ml, ng/dl und µg/dl sind Massenangaben: sie sagen, wie viel Substanz pro Volumen im Blut ist. pmol/l und nmol/l sind Stoffmengenangaben: sie zählen Moleküle statt Gewicht. Beides ist fachlich korrekt, und welche Schreibweise ein Labor wählt, hängt vor allem von Tradition und Messgerät ab. Für dich heißt das nur: beim Vergleich zweier Befunde immer zuerst auf die Einheit schauen.
Nein. Es ist derselbe Wert, nur anders geschrieben — so wie 1,80 m und 180 cm dieselbe Körpergröße sind. Was sich mit der Einheit mitändert, ist der Referenzbereich: 2,0–4,4 pg/ml und 3,1–6,8 pmol/l beschreiben dieselbe Spanne. Wer die Zahl umrechnet, den Referenzbereich aber stehen lässt, kommt zwangsläufig zu einem falschen Eindruck.
Umrechnen ja, unbesehen vergleichen nur mit Vorsicht. Verschiedene Labore verwenden verschiedene Messverfahren, die bei derselben Blutprobe leicht unterschiedliche Ergebnisse liefern — deshalb hat auch jedes Labor seinen eigenen Referenzbereich. Ein Sprung im Verlauf kann also am Labor liegen und nicht an dir. Für einen Verlauf über Monate ist es am aussagekräftigsten, möglichst beim selben Labor und bei derselben Tageszeit zu bleiben.
Das f steht für „frei“. Der Großteil der Schilddrüsenhormone im Blut ist an Transporteiweiße gebunden und in diesem Zustand nicht wirksam. Gemessen wird bei fT3 und fT4 nur der ungebundene Anteil, der tatsächlich zur Verfügung steht. Gesamt-T3 und Gesamt-T4 zählen dagegen beides zusammen — deshalb sind ihre Zahlen deutlich größer und mit den freien Werten nicht direkt vergleichbar.
Nein. mIU/l, mU/l, µIU/ml und µU/ml bezeichnen alle dieselbe Größe, der Zahlenwert bleibt gleich. Ein TSH von 2,1 mIU/l ist also auch 2,1 µIU/ml. Anders als bei fT3 und fT4 gibt es beim TSH keine Massen- und Stoffmengenvariante, weil TSH in internationalen Einheiten und nicht in Gramm gemessen wird.
Ein einzelner Wert ist eine Momentaufnahme. In Emivita trägst du deine Befunde in der Einheit ein, die auf deinem Zettel steht — umgerechnet wird automatisch — und siehst über Monate, wie sich Werte und Beschwerden zusammen entwickeln.
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